Unser selbstentworfener, 2500 qm großer Garten befindet sich in ländlicher Umgebung im westlichen Münsterland, nur 5 km von der niederländischen Grenze entfernt. Er erstreckt sich in mehreren Bereichen um unser Bauernhaus und unterlag in den vergangenen 8 Jahren einem konsequenten Wandel vom Nutz- zum Geniessergarten. Grund war meine große Leidenschaft für Rosen ( z. Zeit etwa 90 Sorten) , die sich überall im Garten widerspiegelt. Hinzu kamen dann die Liebe zu Sträuchern, Stauden und außergewöhnlichen Bäumen, die sich zu einer Sammelleidenschaft entwickelte.

Vor 10 Jahren wurde der kleine Familiengarten im Zuge der Umgestaltung neu unterteilt und bekam als äußere Begrenzung eine Ziegelsteinmauer, an deren Ende sich ein kleiner Sitzplatz unter einer Mispel versteckt. Hier befindet sich auch die Terrasse und eine Rosenpergola.

 

Seitlich des Hauses geht es durch geschwungene Wegeführung in den großen Bauerngarten. Hier dominieren farblich abgestimmte Stauden, Rosen und Gehölze in zum Teil mit Sandsteinmauern eingefasste Beetbegrenzungen. Viele Sitzgelegenheiten bieten immer wieder neue Aus- und Durchblicke in den Garten. Der Gemüsegarten wurde zum Schutz vor kalten Ostwinden außen mit Sandstein eingefaßt, auf dessen Anhöhe Beerensträucher zum Naschen einladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Gartenhaus aus historischen Baumaterialien bietet Schutz vor Sonne und Regen. Dort wird für Gäste auch gerne mal die Kaffeetafel gedeckt. 2017 wurde hier ein Teich angelegt, in dem Goldfische, Shubunkin und Regenbogenelritzen ihre Runden ziehen. Die ersten Frösche geben hier ihr Konzert. Auch ein Eisvogel wurde schon gesichtet.

Weiter geht es zum Längswasserbecken, wo wir gerne unser Gartenpäuschen einlegen oder am Abend nach getaner Gartenarbeit den Tag mit einem Gläschen Rotwein und dem Klang des Wasserspeiers ausklingen lassen. Durch einen Herbststurm verloren wir 2016 unseren Pflaumenbaum, den wir mit der Kletterrose Pauls Himalian Musk bestückt hatten. Kurzerhand wurde nun die ganze Ecke neu gestaltet. Als Abgrenzung wurde eine Sandsteinmauer mit Klinkerpfeiler gesetzt.

 

 

 

 

Rechts führt der Weg nun durch einen kleinen Tunnel aus Sträuchern vorbei an einem Wasserlauf- der mit dem Teich verbunden ist- und dem kleinen Klostergärtchen. Hier wachsen eine Samthortensie und eine Eichblatthortensie. Einige Stufen führen dann hoch zu einem kleinen Plateau, auf dem man einen Überblick über den Garten erhaschen kann. Rechts befindet sich der kleine Senkgarten mit Miniteich und Sitzbank. Am Ende des Weges kann man durch den gepflasterten Hauptweg eine Rosenpergola aus alten Eichenbalken und den Eisenpavillon unterwandern. Wieder vorbei am Wasserbecken verlassen wir diesen Gartenteil und kommen in den 2011 errichteten Präriegarten.

Bepflanzt mit trockenheitsliebenden Stauden und Gräsern bietet er besonders im Hoch- und Spätsommer einen farblichen Kontrast zum restlichen Gartenstil, der doch eher den pastelligen Farbtönen gewidmet ist. Das mediterrane Zentrum dieses Gartens ist ein kleines, rundes Wasserbecken und ein Säulengang, der im Frühjahr 2013 durch eine Gartenmauer abgeschlossen wird.

 

Wir hoffen, Ihnen hat der kleine Rundgang durch unseren Garten gefallen. Vielleicht sehen wir uns ja einmal bei einem Besuch im Garten. Die offenen Gartentage erfahren Sie auf dieser Homepage oder unter www.offene-gaerten-westfalen.de . Für Gruppen ab 4 Personen öffnen wir auf telefonischer Anfrage von Mai bis September.

Ein schönes Gartenjahr wünscht

Familie Höing